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Lakritz kann süchtig machen

:-) Das Lakritz süchtig machen kann, davon hatte ich ja schon mal munkeln hören.
Nun bin ich im Netz aber über einen Blogeintrag gestolpert, der einen ehrlichen Einblick in die wahre Dramatik der Lakritzsucht liefert.

Es geht vom maßlosen online-Einkauf von Lakritzprodukten bis hin zu dem Geständnis, dass es nicht nur ein eigenes Regal für die erstandenen schwarzsüßen Köstlichkeiten gibt und das dies Regal eigentlich ein Lakritzschrein ist.

Von Ohrkrone: Ich bin süchtig

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Finnische Lakritz bei Rewe

Seneca hat unter der Überschrift „Es gibt noch Wunderdiesen Hinweis gebloggt, wo man die aus Finnland (genauer gesagt aus Jyväskylä, s.a. google) kommenden Lakritz von Panda auch in Deutschland bekommt.

Panda, das Logo

Panda, das Logo

Nämlich bei Rewe :-) Gibt es aber auch im Internet zu bestellen.

Panda, die Verpackung

Panda, die Verpackung

 

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Wie wird Lakritz eigentich gemacht?

Salino

Die Rezeptur, ebenso wie die eigentliche Herstellung, unterliegen bei den Herstellern stillstem Schweigen und sind gut gehütete Betriebsgeheimnisse. Soviel ist aber bekannt:

* Gießlakritz – wie z.B. der Salino, werden in Mulden aus Maismehl (der so genannte „Puderkasten„) gegossen, getrocknet, das überflüssige Mehl wird abgesiebt und das Lakritz anschließend gewachst

Salino

Salino, Gießlakritz

* Presslakritz – wie z.B. die Schnecke, werden gekocht, in die passende Form gepresst, dann getrocknet und anschließend gewachst

Und plötzlich wurde es lehrreich

Die Schnecke, Presslakritz

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Gesunde Schnecke oder Bärendreck?

Interessanter Artikel über Lakritz auf news.de

Lakritze gilt als kalorienarme Nascherei und als Heilmittel. Egal ob als Schnecke, Pfötchen oder Kätzchen: Der Extrakt aus der Süßholzwurzel hilft bei Hals- und Magenschmerzen. Zu viel kann aber krank machen – und die Lust auf Sex bremsen.

Der Bogen spannt sich von Charlie Chaplin über HIldegard von Bingen, von China nach Griechenland und vom Magenmittel zum Bluthochdruckerzeuger.
Den Artikel gibt es hier.

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Wo kommt eigentich das Wort Lakritz her?

  • Die Wurzeln liegen im Griechischen bei den Worten ‚glykys‘ (süß) und ‚rhiza‘ (Wurzel)
  • Das wurde wohl im Lateinischen zu ‚Glycrriza‘ und im Mittel-Lateinischen zu ‚Liquiritia‘ und/oder ‚Liquiridia‘
  • Etmylogisch besteht eine Verwandtschaft zu ‚Glyzerin‘
  • Im Mittelhochdeutschen, das unserer heutigen Hochsprache voraus gegangen ist, fanden sich schon viele verschiedene Bezeichnungen, die sich aus dem Mittelhochdeutschen Wort für Lakritz herleiten.Die Gebrüder Wilhelm und Jacob Grimm (genau, die mit den bekannten Märchen) haben, in einem umfangreichen Wörterbuch der deutschen Sprache, die Entwicklungen der Wortes Lakritz festgehalten:

    Lakeritz, Lakricie, Lakerici, Lakerisse, Leckerici, Leckeritz, Leckwaicz, Lichkricz, Licritz, Lackericz

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Erscheinungsformen

Runde, eckige, Salzbrezeln, rauten- und schneckenförmige, salzige, mit Kokos, Fische, süße, herbe, weiche, harte, große, kleine, pur oder mit Beifügungen wie Pfefferminze oder auch Schokogeschmack, Katzenpfoten, Gesichter, Pantoffel, einzeln verpackt oder in großen Mengen zu erwerben, Stangen, Sprüche, Salinos, Schnecken, holländischen, dänischen, englischen, Pfennige, Smilie, Katzen, Katzenkinder, mit grünem Tee (man glaubt es kaum, schmeckt gar nicht schlecht), €uro-Münzen, Lakritz mit Chilli-Pfeffer vereint … und was sonst noch für Lakritzformen gibt.

Eines haben Sie alle jedoch gemeinsam, die Farbe tendiert immer nach schwarz.

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