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Auch Mr. Chaplin mochte es

Auch Stummfilmstar Charlie Chaplin war ein großer Fan der schwarzen Köstlichkeit.
In seinem Film „Goldrausch“ (1925) schlingt der traurige Tramp in einer Szene ausgehungert seinen Schuh mitsamt Schnürsenkeln, Sohle und Schusternägeln hinunter.
Ziemlich ungesund? Nicht für den großen Stummfilmstar: Die Schuhe waren aus Lakritz.

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Noch ein Lakritz-Gedicht

Das Internet ist ja ein unerschöpflicher Quell der Inspiration und auch diesmal ist mir was richtig Schickes ins Netz gegangen 🙂

Schon das zweite Lakritz-Gedicht in wenigen Tagen.

Lakritz-Etüde

Die Tüte lächelt im Regal

ruft leise:“ Nimm mich mit “

wenn ich dies tu, dann wird´s fatal

Das Schwarze macht mich fit

Ich greife zu so schnell es geht

Gelüste steigen hoch

egal, wenn auch ein Wind gleich weht

ich brauch´ das Süße doch

Mein Mund lechzt nach dem leck´ren Zeug

der Beutel fast schon leer

die letzten ich mit Gier beäug´

wünsch mir davon noch mehr

Ganz plötzlich rumpelts tief im Darm

es bläht der Bauch so sehr

die Luft verlässt den Ort ganz warm

es riecht nach Fäulnis, wer?

Ein wahres Blaskonzert entsteht

und Komponist bin ich

Lakritz-Etuede zu dir weht

ein Kunstwerk aus mir schlich

Trotz allem lieb´ ich diese Kost

nehm´s Knatie Tüte lächelt im Regal

ruft leise:“ Nimm mich mit “

wenn ich dies tu, dann wird´s fatal

Das Schwarze macht mich fit

Ich greife zu so schnell es geht

Gelüste steigen hoch

egal, wenn auch ein Wind gleich weht

ich brauch´ das Süße doch

Mein Mund lechzt nach dem leck´ren Zeug

der Beutel fast schon leer

die letzten ich mit Gier beäug´

wünsch mir davon noch mehr

Ganz plötzlich rumpelts tief im Darm

es bläht der Bauch so sehr

die Luft verlässt den Ort ganz warm

es riecht nach Fäulnis, wer?

Ein wahres Blaskonzert entsteht

und Komponist bin ich

Lakritz-Etuede zu dir weht

ein Kunstwerk aus mir schlich

Trotz allem lieb´ ich diese Kost

nehm´s Knattern gern in Kauf

dem Liebsten schenk´ich meinen Trost

mit schwarzen Schnecken drauf

Ich weiß, du liebst Etueden sehr

die voller Inbrunst sind

wir blasen uns gemeinsam leer

es weht ein steter Windas tern gern in Kauf

dem Liebsten schenk´ich meinen Trost

mit schwarzen Schnecken drauf

Ich weiß, du liebst Etueden sehr

die voller Inbrunst sind

wir blasen uns gemeinsam leer

es weht ein steter Wind

Quelle: www.buch-schreiben.net

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Heute bei Twitter

Heute gibt es einen Ausschnitt aus den aktuellen Twitter-Nachrichten. Denn auch da ist Lakritz ein Thema.

  • warum hab ich eigentlich jahrelang kein lakritz gegessen?! #haribo
    von @binaryhero
  • Türkisch Pfeffer ist Lakritz?….mag mich jemand aufklären?
    von @Hokuspus
    Hier die Auflösung, geliefert von Wikipedia
  • weiße schoko und lakritz, lecker!
    von @Zika87
  • Mir ist schlecht von zu viel Lakritz >_<
    von @AKIRA
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Lakritz kann süchtig machen

🙂 Das Lakritz süchtig machen kann, davon hatte ich ja schon mal munkeln hören.
Nun bin ich im Netz aber über einen Blogeintrag gestolpert, der einen ehrlichen Einblick in die wahre Dramatik der Lakritzsucht liefert.

Es geht vom maßlosen online-Einkauf von Lakritzprodukten bis hin zu dem Geständnis, dass es nicht nur ein eigenes Regal für die erstandenen schwarzsüßen Köstlichkeiten gibt und das dies Regal eigentlich ein Lakritzschrein ist.

Von Ohrkrone: Ich bin süchtig

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Wie wird Lakritz eigentich gemacht?

Die Rezeptur, ebenso wie die eigentliche Herstellung, unterliegen bei den Herstellern stillstem Schweigen und sind gut gehütete Betriebsgeheimnisse. Soviel ist aber bekannt:

* Gießlakritz – wie z.B. der Salino, werden in Mulden aus Maismehl (der so genannte „Puderkasten„) gegossen, getrocknet, das überflüssige Mehl wird abgesiebt und das Lakritz anschließend gewachst

* Presslakritz – wie z.B. die Schnecke, werden gekocht, in die passende Form gepresst, dann getrocknet und anschließend gewachst

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Gesunde Schnecke oder Bärendreck?

Interessanter Artikel über Lakritz auf news.de

Lakritze gilt als kalorienarme Nascherei und als Heilmittel. Egal ob als Schnecke, Pfötchen oder Kätzchen: Der Extrakt aus der Süßholzwurzel hilft bei Hals- und Magenschmerzen. Zu viel kann aber krank machen – und die Lust auf Sex bremsen.

Der Bogen spannt sich von Charlie Chaplin über HIldegard von Bingen, von China nach Griechenland und vom Magenmittel zum Bluthochdruckerzeuger.
Den Artikel gibt es hier.

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Wo kommt eigentich das Wort Lakritz her?

  • Die Wurzeln liegen im Griechischen bei den Worten ‚glykys‘ (süß) und ‚rhiza‘ (Wurzel)
  • Das wurde wohl im Lateinischen zu ‚Glycrriza‘ und im Mittel-Lateinischen zu ‚Liquiritia‘ und/oder ‚Liquiridia‘
  • Etmylogisch besteht eine Verwandtschaft zu ‚Glyzerin‘
  • Im Mittelhochdeutschen, das unserer heutigen Hochsprache voraus gegangen ist, fanden sich schon viele verschiedene Bezeichnungen, die sich aus dem Mittelhochdeutschen Wort für Lakritz herleiten.Die Gebrüder Wilhelm und Jacob Grimm (genau, die mit den bekannten Märchen) haben, in einem umfangreichen Wörterbuch der deutschen Sprache, die Entwicklungen der Wortes Lakritz festgehalten:

    Lakeritz, Lakricie, Lakerici, Lakerisse, Leckerici, Leckeritz, Leckwaicz, Lichkricz, Licritz, Lackericz

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Erscheinungsformen

Runde, eckige, Salzbrezeln, rauten- und schneckenförmige, salzige, mit Kokos, Fische, süße, herbe, weiche, harte, große, kleine, pur oder mit Beifügungen wie Pfefferminze oder auch Schokogeschmack, Katzenpfoten, Gesichter, Pantoffel, einzeln verpackt oder in großen Mengen zu erwerben, Stangen, Sprüche, Salinos, Schnecken, holländischen, dänischen, englischen, Pfennige, Smilie, Katzen, Katzenkinder, mit grünem Tee (man glaubt es kaum, schmeckt gar nicht schlecht), €uro-Münzen, Lakritz mit Chilli-Pfeffer vereint … und was sonst noch für Lakritzformen gibt.

Eines haben Sie alle jedoch gemeinsam, die Farbe tendiert immer nach schwarz.

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