Permalink

Wie Haribo sich den Abverkauf versüßt

Das Süßwarenhersteller nicht immer einfach nur süß sind, können wir uns ja denken.
Aktuell beweist HARIBO, wie man sich so richtig ins Auf schießen kann.

Immer mehr Unternehmen machen auf krumme Mitleidstour: Der Konsument soll kaufen, damit das Unternehmen spenden kann. Falls nicht, dann nicht!

Schon als kleiner Junge wurde Alfons froh gemacht, und zwar von Haribo. Solange er denken kann, bewegt der Spießer die Produkte von Hans Riegel im Munde, von der legendären Lakritz-Schnecke bis hin zu Gummibärchen, Lakritz-Konfekt und Salino. Getreu dem Slogan, der sich über Jahrzehnte als Ohrwurm verbreitet hat: „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso.“

Doch damit ist nun Schluss. Haribo macht den Spießer nicht mehr froh. Weil Firmenchef Riegel sich als echter Geizkragen entpuppt hat, quasi als geistiger Verwandter von Dagobert Duck. Schlimmer noch: Haribo präsentiert sich in seiner Werbung als Unternehmen, das Gutes tut. Richtig ist aber, dass Haribo nur so tut als ob. Denn was diese Firma mit ihrer aktuellen Werbung wirklich treibt, das ist nicht Social Marketing, sondern das ist Schofel-Marketing.

Zur Erläuterung des Vorwurfs von Spießer Alfons: In einer halbseitigen Anzeige in der „Bild“-Zeitung ist zu lesen: „Zu Gunsten der Hilfsorganisation ‚Bild‘ hilft e. V. ‚Ein Herz für Kinder‘ setzt sich der Haribo Goldbär für bedürftige Kinder ein. Unter dem Motto ‚Der Goldbär hat ein Herz für Kinder‘ führt Haribo eine umfangreiche Spendenaktion durch.“

So weit, so schön. Dann aber kommt das dicke Ende: Haribo spendet nur für bedürftige Kinder, wenn wir Goldbären von Haribo kaufen. Dann nämlich wird pro verkaufter Packung ein Cent für bedürftige Kinder gezahlt. Wiederholung: ein Cent! Und am Schluss der Aktion, die bis zum 30. März 2010 läuft, gibt Haribo noch einen weiteren Cent pro Cent dazu. Was im Grunde nur besagt: zwei Cent pro verkaufter Packung. Das Ziel der Aktion ist laut Haribo ein Spendenaufkommen von 1 000 000 Euro. Was bedeutet: Wir müssen 50 000 000 (in Buchstaben: fünfzig Millionen) Packungen Goldbären kaufen. Und dann gibt Hans Riegel eine lächerliche Million Euro für die Image-Kampagne der „Bild“- Zeitung! Wobei Haribo die zwei Cent nicht nur für einen 75- Gramm-Beutel zahlt, sondern auch für eine 450-Gramm-Dose. Und wenn Haribo die Million an die „Bild“-Aktion überweist, bekommt das Unternehmen vermutlich sogar noch eine Spendenquittung.

Ja, und wenn das Ziel von 50 Millionen verkauften Einheiten nicht erreicht wird? Dazu werden „Bild“-Leser zu weiteren Spenden in bar animiert, damit Haribo eine Million spenden kann. Und Frau Hunziker und Herr Gottschalk strahlen in der Haribo-Reklame über alle Backen. Klar, sie bekommen ihr Honorar unabhängig vom Spendenaufkommen.

Die Idee ist nicht neu; viele Markenartikler gehen diesen schleimigen Weg der Spende nach Verkäufen. Des Spießers Frage an Haribo lautet: Warum gibt Herr Riegel keine Million Euro ohne Vorbedingung für einen guten Zweck? Warum müssen Haribo-Käufer erst Goldbärchen essen und auf diese Weise Vorkasse leisten, damit das Geld für bedürftige Kinder zusammenkommt …?

Im Geiste von Dagobert Duck aus Entenhausen: riesiger Umsatz, winzige Spende!

Im Geiste von Dagobert Duck aus Entenhausen: riesiger Umsatz, winzige Spende!

Quelle: www.horizont.net

Den aktuellen Spendenstand kann man hier nachsehen.

Permalink

TV Tipp: Dynastien in Deutschland – Die Naschkatzen vom Niederrhein

Der Sender einsfestival bietet am 26.01.2010 ab 22:40 in der Reihe „Dynastien in Deutschland“ eine Sendung über die Firma Katjes aus Emmerich an.
Für jede Interessierte, für jeden Interessierten ein Muss! 🙂

Die Naschkatzen vom Niederrhein – Katjes

Ein Film von Jörg Kobel

Viele glauben immer noch, ‚Katjes‘ sei ein Artikel des großen Konkurrenten Haribo ‑ sehr zum Leidwesen der Familie Fassin aus Emmerich am Niederrhein. Denn sie können auf eine ebenso eindrucksvolle Firmengeschichte verweisen, und ihr Unternehmen ist heute der drittgrößte Hersteller im deutschen Zuckerwarenmarkt.

Die Geschichte beginnt im Jahr 1910 mit der chemisch‑pharmazeutischen Fabrik von Xaver Fassin, zunächst auf der anderen Seite der Grenze in den Niederlanden. Die Firma produziert Ostereierfarben, Mottenkugeln und klebrige Fliegenfänger. Da letztere nur im Sommer verkäuflich sind, fängt man im Winter an, mit dem vorhandenen Zuckersirup auch Hustenbonbons und Pfefferminze herzustellen. Eines Tages bringt Xaver Fassin dann von einer Sizilienreise ein kleines, süßes Souvenir mit: das Rezept für die Lakritzherstellung, die nun in einem kleinen Rahmen ihren Anfang nimmt.

Während der ältere der beiden Söhne, Helmut Fassin, nach dem Zweiten Weltkrieg mit dem Wiederaufbau in den Niederlanden beginnt, startet der jüngere, Klaus Fassin, mit einer kleinen Manufaktur auf der deutschen Seite in Emmerich. Hier beginnt der unaufhaltsame Aufstieg der Firma mit der Herstellung der kleinen Lakritzkätzchen, die auf niederländisch ‚Katjes‘ heißen.

In den Wirtschaftswunderjahren strömen die Menschen schon in Scharen zum Emmericher Werkstor, die Lakritztütchen werden den Mitarbeiten praktisch aus den Händen gerissen: ‚Katjes‘ ist in aller Munde. Später kommt mit den ‚Katzenpfötchen‘ weiches Lakritz dazu, und 1971 erfindet Klaus Fassin passend zur Trimm‑Dich‑Welle den Joghurt‑to‑go, die ‚Yoghurt Gums‘, die zu einem weiteren Verkaufsschlager des Unternehmens werden.

Als der Firmenchef 1996 mit 65 Jahren schließlich aufhören will, steht er allerdings vor einem familiären Problem: Sein einziger leiblicher Sohn Bastian ist erst 23 Jahre alt und noch Student. Klaus Fassin engagiert deshalb Tobias Bachmüller als Geschäftsführer. Ein neuer Abschnitt in der Firmengeschichte beginnt. Bachmüller kauft Marken wie ‚Villosa‘, ‚Ahoi‑Brause‘ und ‚Gletschereisbonbons‘ und richtet das Familienunternehmen international aus.

Nachdem Klaus Fassins Sohn Bastian ausreichend Erfahrung in der Wirtschaft gesammelt hat, tritt er im Jahr 2004 mit 31 Jahren als geschäftsführender Gesellschafter in das Unternehmen ein und setzt damit die Familientradition fort. Seine große Leidenschaft gilt der Produktentwicklung, und so schmeckt und probiert er sich durch die ganze Welt der Süßwaren, ständig auf der Suche nach Anregungen für neue Produkte und Geschmacksrichtungen.

Von der Finanzkrise spürt man in Emmerich übrigens kaum etwas. Anscheinend werden wohl für die Kleinen eher Süßigkeiten als teures Spielzeug gekauft ‑ von den Erwachsenen ganz zu schweigen. Aufgrund des wachsenden Konsums musste das Unternehmen deshalb vor Kurzem sogar die Samstagsarbeit einführen.

Die Dokumentation von Jörg Kobel führt vom Niederrhein über den Odenwald nach Kalabrien, wo aus der Wurzel des Süßholzstrauches Lakritz gewonnen wird, bis hin zu den asiatischen Märkten. Neben exklusiven Interviews mit Klaus und Bastian Fassin sind auch bislang noch unveröffentlichte Bilder und private Filme der Familie zu sehen. Und prominente Werbeträger wie Dana Schweiger und Heidi Klum sind ebenfalls dabei, letztere hat sich sogar einmal die Fußnägel mit Hilfe von ‚Yoghurt‑Gums‘ lackiert.

Quelle: www.einsfastival.de

Verwandte Posts:

 

Permalink

Tolle Idee was man mit Lakritzschnecken noch machen kann

Die Lakritzschnecke als solche und deren Verwendungsmöglichkeiten waren in der letzten Zeit ja schon mehr als einmal Thema in diesem Blog.
Heute ist mir dann noch eine ganz neue Einsatzmöglichkeit ins Auge gefallen 😉

Der Twitter-Account @ichhebgleichab hat dies getwittert:
Hier gehts zum Originaltweet

[UPDATE]

Tja, man glaubt es kaum, aber @ichhebgleichab häkelt in der Tat Lakritzschnecken und hat mir auch ein Bild davon zukommen lassen (herzlichen Dank dafür 🙂 ), dass ich der Welt auf keinen Fall vorenthalten will.
Bildquelle: www.twitpic.com

Verwandte Posts

Permalink

Lakritz war bereits anno 1350 ein Thema

Der eine oder die andere SchriftstellerIn fühlten sich in Ihren Werken dem Lakritz verbunden.

Bereits 1350 schreibt Conrad von Megenberg (unterschiedliche Quellen nutzen unterschiedliche Schreibweisen) in seinem ‚Buch der Natur‚:
„Daz Himilprot wirt ofr gevelschet mit Lakritzen, diu gepulvert ist.“

Bilder aus dem „Buch der Natur

Der Autor: Conrad von Megenberg (1309-1374) stammte aus Mäbenberg (Gemeinde Georgensgemünd) in der Nähe von Nürnberg. Als ältester Sohn einer Familie des niederen Adels erhielt er seine Ausbildung in Erfurt und Paris. Später (1342-1348) war er zeitweise Leiter der Wiener Stephansschule, und danach Domherr zu Regensburg (ca. 1350-1374). Er verfasste Zeit seines Lebens zahlreiche Werke unterschiedlichsten Inhalts: Moralphilosophische und theologische Arbeiten gehören ebenso dazu wie staatsphilosophische oder naturkundliche Schriften.

Permalink

Feinkost Zipp führt auch Lakritz

Geneigte ZuhörerInnen finden bei SWR 3 in der Comix-Serie „(Höllentrip bei) Feinkost Zipp“ den (nicht nur schwäbischen) Wortwitz der ganz besonderen Art. Wurde zwar schon 2003 gesendet, verliert aber nix von innewohnenden Humor.

Erfahren Sie nicht nur, was es mit der Zahnpasta mit dem Sand drin auf sich hat oder dem Notrufsäule, sondern lernen Sie auch, warum Sie Lakritz nicht einfach im Auto liegen lassen sollten 🙂
Anhören: Lakritzen ganz neu

Permalink

BSI warnt vor Internet Explorer aber Katjes setzt ihn voraus

Die Warnung des BSI bezüglich des Internet Explorer vom 15.01.2010 kennen sicherlich die meisten Internetbenutzer.Leider muss ich feststellen, dass die Emmericher Firma Katjes diesen zwingend voraussetzt, wenn man dort online etwas bestellen will.
Selbstverständlich habe ich Katjes in einer E-Mail auf dieses Problem hingewiesen. Hier ein Ausschnitt daraus:

Sehr geehrte Damen und Herren,

als bekennender Lakritzfan und langjähriger Anwender Ihrer Lakritzprodukte ist es mir ein Bedürfnis Sie darauf hinzuweisen, dass das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationsrechnik am 15.01.2010 darauf hinweist, dass der Internet Explorer von Microsoft derzeit als hochgradig unsicher eingestuft wird und dazu rät, alternative Browser zu benutzen.
Auf Ihrer „Einkaufsplattform“ verlangen Sie diesen aber explizit und verweigern anderen Browsern den Zugriff.
Ich würde mich freuen, wenn Sie dies zu Anlass nähmen, auch den Nutzern anderer Browser den Zugriff auf Ihr Angebot zu gewähren.

Schwarzsüße Grüße sendet Ihnen
Chris
Lakritzfan

Permalink

Vorurteile und Fehleinschätzungen

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Vorurteile und Fehleinschätzungen doch gegenüber der schwarzsüßen Köstlichkeit existieren.
Hier eineige krasse Fehlinformationen, die mir in der letzten Zeit über den Weg gelaufen sind:

Eine anonyme Twitter-Userin meinte in ihrem Tweet wohl ironisch:

Lakritze sind getrocknete Entenfüsse.

Ich fand es ausnehmend amüsant 🙂

Einen andere Phantasie findet sich in dem Blog „tex-block„:

Wie wird eigentlich Lakritz hergestellt… meiner Meinung nach sind das Autoreifen in Streifen (aber ich möchte ja niemanden beleidigen, die das Zeugs mögen :p)

Wenigstens erübrigt sich hier jede form von Kommentar 🙂

Twitter-User @SamuelBrack veröffentlichte diesen Tweet:

Eine Urban-Legend die ich noch nicht kannte: Lakritze besteht aus Pferdeblut http://is.gd/5R3ZI rofl

Da schreibt die Nutzerin Feuerlady unter www.ciao.de 🙁

Ich habe nachgefragt, bei uns im Laden um die Ecke, woraus Lakritzstangen und so weiter hergestellt werden. Die Verkäuferin antwortete, daß ich keine Lakritze mehr essen würde, wenn ich es wüßte.
So erwähnte ich, daß man mir als Kind erzählt hatte, daß Lakritze aus Pferdeblut sei und ich jedoch der Meinung bin, daß es sich um Kinderspaß handle und man soetwas sicher chemisch herstellen würde.
Darauf erklärte mir die Verkäuferin, daß sich daran nichts geändert hätte und man Lakritz immer noch auf natürlichem Wege, aus Pferdeblut, herstellen würde.
Nun wollte ich es ganau wissen und hinterfragte auch, ob es bei dem Haribokonfekt und Schnecken ebenso sei. Sie nickte bejahend den Kopf.
Da ich persönlich keinerlei Blut essen möchte, weder in Blutwurst noch in Lakritz, hatte die Verkäuferin recht behalten, nun werde ich keine mehr essen. Schade, hatte mir doch von Zeit zu Zeit geschmeckt.
Es ist ja eine ganz persönliche Sache, was man essen möchte und was nicht. Wer will, der soll…
Ich finde es nur schade, daß es auf der Zutatenliste nicht erwähnt wird und fühle mich als Verbraucher etwas hintergangen.
Man weiß wirklich nicht mehr, was man ißt.

Dort findet sich aber auch eine angemessene Gegendarstellung des gut informierten Nutzers PacmanBrhv, der aber nicht mehr auf www.ciao.de aktiv ist:

Hallo Feuerlady, hier die beruhigende Antwort vom Haribo-Konzern, die ich heute per Post erhalten habe : Es schreibt eine Frau Simone Lethert (Öffentlichkeitsarbeit Haribo) : Unser Haribo-Sortiment enthält weder Pferdeblut noch andere ähnliche Blutzusätze, da dies weder ernährungsphysiologisch noch technisch sinnvoll wäre. Die dunkle Farbe der Lakritzartikel kommt ausschließlich durch die Inhaltsstoffe brauner Zuckersirup und Lakritze zustande.

Fazit: Die Nummer mit dem Pferdeblut ist einfach Schwachsinn 🙂 Gut zu wissen!

Permalink

Die Hexe Lakritze

Die populäre Kinderbuchautorin Eveline Hasler (u.a. ausgezeichnet mit dem Schweizer Kinderbuchpreis) nennt die Heldin einer ihrer Kinderbuchreihe „Die Hexe Lakritze“.
Hasler, Eveline; Die Hexe Lakritze (gibt es übrigens auch als Schulausgabe für die 2. bis 3. Klasse)

Die Hexe Lakritze
Beschreibung:

Auch einem Hexenmädchen wie Lakritze fällt es oft schwer, morgens früh aufzustehen, um pünktlich in der Schule zu sein. Selbst der Wunderwecker vom Zauberlehrer Zinnobro und der neue Hexenbesen helfen nicht immer, wenn man noch sooo müde ist. Fällt auch Menschenkindern das Lernen manchmal nicht ganz so leicht? Die neugierige Lakritze verhext sich in eine Fliege und sitzt plötzlich hoch über den Kindern an der Decke des Klassenzimmers…
Quelle: www.rowohlt.de

ISBN: 3-499-20273-5

Auch ein Nachfolgeband ist erschienen: Die Hexe Lakritze und die Zauberkugel

Beschreibung:

Das Kinderbuch „Hexe Lakritze und die Zauberkugel“ von Eveline Hasler handelt, wie schon der Titel andeutet, vom Leben einer kleinen Hexe namens Lakritze, die in der Schule verkündet, dass ja heute ihr Geburtstag sei. Sie möchte gleichzeitig alle Schülerinnen, sowie den Lehrer Zinnobro zu ihrem Geburtstag einladen. Zum Essen gibt es feine Kräuterpfannkuchen und Brombeerreis mit Erdbeersahne, sodass sich keine der Schülerinnen lange bitten lässt.
Vergnügt wird der Geburtstag der Hexe Lakritze gefeiert. Allerdings muss sie am Ende feststellen, dass ihr schneller Besen gegen den alten Besen der Windhexe ausgetauscht wurde. Die freche Windhexe wiederum saust kichernd an ihr vorbei. Glücklicherweise haben die Hexen aber in der Schule die Kunst des Wünschens erlernt, sodass sich Lakritze sogleich wünscht, die böse Windhexe möge doch vom Besen fallen. Tatsächlich funktioniert das auch, und die kleine Diebin fällt in ein Krähennest, wo sie die Bekanntschaft von Krok und Krak machen darf. Der Besen saust nun allerdings immer noch durch die Lüfte.
Da kann wohl nur der Zauberer Zinnobro helfen …
Wenn man das Buch nur in den Händen hält, fallen dem Betrachter und eventuellem Leser sofort die wunderschönen, großen und auch kindgerechten Zeichnungen – die sowohl Witz wie auch Charme besitzen, zugleich aber nicht aufdringlich sind – von Ulrike Mühlhoff auf. Beispiele hierfür sind kleine Nebensächlichkeiten wie Vögel mit lustigen Hüten aber auch die Hexe Lakritze und ihr Drache Schloff selbst, welche durchaus nett und fröhlich bunt sind, sowie die überaus hübsche Idee, die kleine Hexe in einer Teekanne mit Fenstern und Türen wohnen zu lassen.
Weiterhin ist das Buch in kurze, abgerundete Kapitel eingeteilt. Die Worte sind groß gedruckt und auch der entsprechende Zeilenabstand sollte Leseanfängern das Lesen sehr erleichtern. Zusätzlich sind die Seiten nicht zu voll geschrieben. Allerdings ist durch den großen Anteil an weiblichen Hauptpersonen das Buch vielleicht primär für Mädchen gedacht, wobei ich keinen Grund sehe, warum Jungen nicht genauso ihre Freude daran haben sollten.
Die Geschichte ist spannend und lässt sich außerdem auch sicherlich gut vorlesen. Dieser Effekt wird dadurch noch unterstrichen, dass Laute, welche zum Beispiel das Besenfliegen untermalen sollen, ausgeschrieben werden (psü-ü-ü-t) oder die Hexensprüche sich lustig reimen und, da sie sich meistens auf Arm- bzw. Fußbewegungen beziehen, nebenbei auch zum Mitmachen einladen.
Thematisiert wird in diesem Buch beispielsweise Eifersucht, aber auch Mitleid, die Fähigkeit zu vergeben und Überlegenheit nicht auszunutzen. Auch der Bereich der Wünsche kommt nicht zu kurz. Allerdings lässt sich sagen, dass diese Themen nicht unbedingt im Vordergrund stehen, sondern hinter der Geschichte mitschweben, sodass man auf keinen Fall befürchten muss, dass hier mit dem Holzhammer versucht wird eine gewisse Moral zu überbringen.
Fazit: Empfehlen lässt sich dieses Buch besonders Leseanfängern oder Personen, die Kindern gerne etwas vorlesen möchten. Für beide Bereiche eignet es sich überaus gut, da es nicht zu ernst ist, sondern stets fröhlich und frisch wirkt. Die erste Geschichte der Hexe Lakritze muss man dabei nicht kennen, es ergeben sich keinerlei Verständnisprobleme.
Quelle: www.grimoires.de

ISBN: 3-401-08744-4

Permalink

Zauberhaftes über Lakritz (Harry Potter)

Immer wieder bin ich überrascht, wo sich Lakritz so überall rumtreibt und wo man es findet 🙂
Jedenfalls auch im Umfeld des beliebten Zauberlehrlings Harry Potter.

Joanne K. Rowling (Harry Potter und der Stein der Weisen) läßt in der Minibar des Zuges nach Hogwarts neben „Bohnen aller Geschmacksrichtungen“ auch Lakritz-Zauberstäbe feilbieten. (Ihr erinnert euch, 11.00h ab King’s Cross auf Gleis 9 3/4)

ISBN: 3-551-55167-7

Aber auch im dritten Band (Harry Potter und der Gefangene von Askaban) erfahren wir, dass wir nur in den Honigtopf gehen müssen um Zahnweiß-Pfefferminzlakritze zu kaufen.

ISBN: 3-551-55169-3

Permalink

Gebrauchsanweisung für Lakritzschnecken, incl. Videotutorial

Basiswissen für den Umgang mit  der gemeinen Lakritzschnecke (Glycyrrhiza glabra Gastropoda) 😉 fand ich auf dem Blog von Finchen.
Um genau zu sein, handelt es sich um einen Gastbeitrag von Retronaut.

Ihr kennt doch sicherlich alle Lakritz-Schnecken von der Firma die Jung ebenso froh macht wie Alt. Man mag sie mögen oder nicht, viel wichtiger ist aber eigentlich, wie man sie isst:
Es gibt die ganz brachiale Methode. Das ganze Ding in den Mund stopfen und ordentlich würgen. Ganz und gar nicht zu empfehlen! Erstens ganz schön ekelig und zweitens auch überhaupt nicht lecker.
Dann gibt es die Im-Ganzen-Abbeiss-Methode. Ehrlich gesagt etwas besser, als die oben beschriebene, aber auch irgendwie nicht der Bringer.
Es gibt die langsam-abroll-und-abzupf-Methode. Hierbei rollt man das Schneckchen immer ein kleines Stück weiter runter, zupft dann ein mundgerechtes Stück ab usw., usw. Womit wir der von mir bevorzugten und einzig wahren Methode schon sehr nahe kommen.
Die einzig wahre, richtige und absolut beste Schnürsenkel-Methode!
Die da wäre: die Lakritzschnecke vorsichtig ganz (!) abrollen, dann die beiden einzelnen Schnürren noch vorsichtiger ganz auseinander ziehen, bis man zwei Schnürsenkel-ähnliche Fäden erarbeitet hat. Diese kann man dann gaaaanz genüsslich auffuttern und so (und zwar nur so!) entfaltet sich der ganz besondere Genuss der gemeinen Lakritzschnecke.
Für Verliebte oder die die es werden wollen, in diesem Zusammenhang auch zu empfehlen die Von-zwei-Seiten-auffutter-Methode.
Lässt sich übrigens auch alles nochmal in diesem kleinen Bildungsfilmchen nacharbeiten. Viel Spaß damit…

Und hier gibt’s das ultimative Videotutorial:
[vimeo 7868254]
Videoquelle: Lakritzschnecken-Futterei von Retronaut auf Vimeo.

Verwandte Posts:

 

 

Permalink

WordPress-Blogger und die Lakritzschnecken

Tja, sieht so aus, als ob Lakritzschnecken in aller Munde sind 🙂
Jedenfalls haben sich drei WordPress Blogger dahingehend geäußert, dass sie die Lakritzschnecken mögen.

Da ist zum beispielsweise Bloggerin Kati, die Lakritzschnecken mag.

Quelle: http://kati22.wordpress.com/uber-mich/

Und dann ist da Blogger Andreas Erle (eigentlich erklärter Lakritzfeind), der zwischen Abscheu und Heißhunger (er kann an der Lakritzschnecke nicht vorbei gehen) gefangen scheint und dafür die ungewollte Aufmerksamkeit seiner Arbeitskollegen erntet 🙂
Außerdem bietet er auch noch eine exquisite Art und Weise, wie er sie verspeist; lesenswert.
Quelle: http://worldofppc.wordpress.com/2008/09/11/lakritz-terroristen/

Auch staffa scheint Lakritzschnecken zugewandt zu sein
Besonders denen, die zusammenhalten 🙂
Quelle: http://staffa84.wordpress.com/2010/01/11/zahlenzauber100-3/

Verwandte Posts:

Permalink

Gedanken zu Lakritzschnecken

Schon zu Beginn diesen Jahres machte sich der Twitter-User Markus K. (@Riebiesel) Gedanken über die Lakritzschnecke 😉
Quelle: http://twitter.com/Riebiesel/statuses/7332703204
Quelle: http://twitter.com/Riebiesel/statuses/7332620519

Verwandte Posts:

Permalink

Mit Lakritzschnecken kann man …

… Erstaunliches machen!

Der Twitter-User Ralf Appelt (@ralfa) stellte diesen Tweet bereit:

Frage aus einem Partygespräch „welche tricks kennt ihr mit lakritzschnecken?“ Bitte antwortet, dann versteht man hier wie Twitter funkt.

Und das kam alles dabei heraus

Man kann aus dem Wort Lakritzschnecken Anagramme bilden

  • Scheckkarte Linz
  • Reiz neckt Schalk
  • Sir leckt Eckzahn

Diese Anagramme stammen aus einem Tweet von Christian Spannagel (@cspannagel).

Anke Grotlüschen (@aleana) meint ganz kategorisch in ihrem Tweet

schwer zu beantworten, wenn man lakritz liebt aber keine Tricks kennt. Außer gierig auffressen.

Einen ganz anderen Ansatz verfolgt @lisarosa in ihrem Tweet

tricks? dunno. Aber wenn man sie abrollt und in 2 Fäden splittet, hat man am längsten davon

Diese Idee hatte, lange vor der Frage von @ralfa, auch schon die Lakritzliebhaberin Pia Schmitz (@PiaS2) in einen Tweet gepackt

lakritzschnecken aufrollen und die fäden einzeln essen, macht am meisten spaß

Die sportliche Variante wird von Markus Reuter (@roitsch) in seinem Tweet empfohlen

auseinander rollen, spreizten und die enden zusammenbinden, dann kann man es als Springseil nutzen!

Stefan Sippell (@unterscheider) geht in seinem Tweet mal ganz anders an die Sache ran, sozusagen kulinarisch 🙂

Man kann sie prima in den Salat setzen. Das hält der aus!

Eine weitere, sehr gelungene, Verwendungsmöglichkeit für Lakritzschnecken zeigt der Initiator dieser Tweets (@ralfa) selber auf, als er denen dankt, die geantwortet haben

Bildquelle: flickr.com

Auch ich sage Danke an alle Beteiligten für die tollen Ideen rund um die Lakritzschnecke!!!

Permalink

Alle Tweets des Lakritzplanet vom Beginn bis heute

Heute bin ich über eine interessante Mögiichkeit gestolpert den Leserinnen und Lesern dieses Blogs, die keinen Twitter-Account haben (doch, die soll es noch geben 😉 ), die Tweets des zu diesem Blog gehörenden Twitter-Account (@suche_lakritz) auch zugänglich zu machen.
Ein kostenloser Service von tweetbook.in macht es möglich 🙂

Alle bisherigen Tweets sind in der erstellten PDF-Datei enthalten und können nachgelesen werden.
Wer das entsprechende Programm nicht hat, findet es hier kostenlos zum download.


Lakritzplanet-Tweet-Book_2009

Den Service von tweetbook.in finde ich Klasse und empfehle ihn an dieser Stelle gerne weiter.

Dies Buch ist schnell erstellt, schnell heruntergeladen und optisch auch nett gemacht.
Selbst an das copyright hat tweetbook.in gedacht.
Es ist kostenlos!
Auf allen Plattformen nutzbar, da PDF-Format.

Permalink

Fritz Lakritz – der Comic

Bei meinen Lakritz-Safaris durch das Internet finde ich so manches Erstaunliche 🙂

Diesmal ist mir ein Comic ins Netz gegangen, dessen Held Fritz Lakritz heisst.
Klar es gibt auch im richtigen Leben Menschen, die so heißen, aber dazu später irgendwann mal mehr.

Soweit ich das nachvollziehen kann, gibt es 3 Bände des Comic, die Anfang der neunziger Jahre von dem französich/belgischen Autorenteam Laurent Letzer (Text) und Luc Cromheecke (Zeichnung, hompage) geschaffen wurden.

Erschienen sind die Comics im hamburger Carlsen Verlag. Die twittern übrigens auch 🙂 @carlsen_verlag

Fritz Lakritz 1 – In guter Gesellschaft

Richtig tierisch geht es in den Geschichten zu, die Fritz Lakritz bei jeder nur erdenklichen Gelegenheit auftischt. Mal regnet es lebende Hörnchen, die Nacht für Nacht von flinken Bäckergesellen eingesammelt werden, um dann am nächsten Tag über den Ladentisch zu wandern ­ mal verkleiden sich Bären als Schmetterlingsjäger, um kurz darauf eine Karriere als motorradfahrende Clowns in einem Zirkus zu starten…

  • Broschiert: 48 Seiten
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
  • ISBN-10: 3551025118
  • ISBN-13: 978-3551025111

Fritz Lakritz 2 – Eiskalt serviert

Wenn Fritz Lakritz anfängt, seine Geschichten zu erzählen, dann können Hühner plötzlich jonglieren, Hörnchen fangen an zu sprechen, und Pinguine arbeiten in einer Eiswürfelfabrik am Fließband. Über diesen modernen Märchenonkel muss einfach jeder lachen.

  • Format/Seiten: 47 S. 29 cm, kart.,
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
  • ISBN-10: 3-551-02512-6
  • ISBN-13: 9783-551-02512-1

Fritz Lakritz 3 – Jeder Schuss ein Treffer

  • Broschiert: 46 S.
  • Verlag: Carlsen Verlag GmbH
  • ISBN-10: 3-551-02512-6
Permalink

Katjes kauft Anteile von NL-Lakritz-Hersteller

Katjes Fassin erwirbt 50 Prozent der Anteile des Produzenten von „Harlekijntjes Lakritz“, der Festivaldi B.V. aus den Niederlanden. Das Emmericher Unternehmen sieht so die Möglichkeit auf eine schnell wachsende Marke zuzugreifen.

Katjes Fassin weitet ihr Geschäft auf dem niederländischen Markt aus. Das Unternehmen hat 50 Prozent der Anteile des Produzenten von „Harlekijntjes Lakritz”, der Festivaldi B.V., übernommen. „Diese strategische Beteiligung bringt uns Zugriff auf eine schnell wachsende Marke mit einem großen Potential für Deutschland und weitere europäische Märkte”, schildern die geschäftsführenden Gesellschafter von Katjes, Tobias Bachmüller und Bastian Fassin.

Niederländer wollen auch von Katjes profitieren
2005 hat Peter van der Meulen Festivaldi B.V. aus der Schokoladenfirma Baronie-De Heer B.V. herausgekauft. Die Harlekijntjes Lakritz sind das am häufigsten verkaufte Zuckerwarenprodukt der Niederlande. „Dieser Abschluss bietet uns eine exzellente Gelegenheit, auf dem deutschen Markt zu wachsen und von den Größenvorteilen von Katjes zu profitieren, dabei aber als eigenständiges Unternehmen weiter zu bestehen”, erklärt Peter van der Meulen, geschäftsführender Gesellschafter von Festivaldi B.V.

Der Emmericher Konzern ist die Nummer drei im deutschen Zuckerwarenmarkt und hat erst kürzlich seine Beteiligung am französischen Zuckerwattehersteller Lamy Lutti auf 34 Prozent erhöht.

Quelle: www.derwesten.de

Auch der Fincancial Times Deutschland war das einen Artikel wert.

Eine Auswahl von „Harlekijntjes Lakritz“ Produkten

Permalink

Schwarzsüßer Feiertag, u.a. in Bayern :-)

In einigen Bundesländern, u.a. in Bayern, ist heute ja Feiertag (Heilige Drei Könige). Ich gehöre sozusagen auch zu den Geschädigten, die nicht arbeiten durften 🙂

Jedenfalls nutzte blogger „HASE.N“ diesen Tag um „den ganzen Tag im Schlafanzug rumsitzen, Lakritze futtern und ibäh leershoppen“ zu können.

Quelle: http://meinnameisthasen.wordpress.com (Blog)

Permalink

lakritz.likör ist musikalisch

Die erste Woche des Jahres 2010 scheint lakritztechnisch ganz im Zeichen das Likörs zu stehen 🙂

Ich hatte ja schon mal festgestellt, dass auch die Musikbranche nicht ohne Lakritz auskommt.
Da gibt es neben der bereits vorgestellten „Lady Lakritz“ auch noch die Gruppe „lakritz.likör„.

Selbstbeschreibung:
drum..n..bass-projekt der mrs.cornichon-gitarren-tante in hoffentlich baldiger ergänzung von fridolin wittensee als plattdeutscher sprechsinger

lakritz.likör bei myspace

lakritz.likör bei myspace


Quelle: http://www.myspace.com/lakritzlikoer

Verwandte Posts:

Permalink

Schwarze Versuchung: Lakritzlikör – Teil 2

Nachdem ich in Teil eins ja Bezugquellen für Lakritzlikör vorgestellt habe, soll es nun um Rezepte gehen.
Da werden auch interessante Tipps zur Zubereitung und Verpackung gegeben.

Schnell und einfach:

Die Lakritzbonbons (Salz und Pfeffer, türk. Pfeffer, scharfer Pfeffer) in eine Schüssel geben.
Mit Korn oder Wodka (was man lieber mag) übergiessen, mit Deckel schliessen.
Über nacht stehen lassen, die bonbons lösen sich auf. Morgens noch mal umrühren.
Bitte keine Weichlakritz (Salosa etc.) nehmen, da diese zu sehr „flocken“ und den Geschmack verändern.

Quelle: www.daskochrezept.de

Die Lakritzbonbons und den Korn über Nacht in einem Topf auflösen lassen. Und schon ist der super leckere Lakritzlikör fertig.
Ist wohl eher was für Frauen.
Am besten schmecken die Lakritzbonbons aus der Apotheke.

Quelle: www.chefkoch.de

Den Korn umfüllen in eine größere Flasche. Die Lakritze einfüllen und ständig in Bewegung halten bis alle aufgelöst sind. Man kann zusätzlich Kräuterbonbons (harte) dazugeben.
Anmerkung und Kochtipps für Lakritzlikör: Geht schnell und schmeckt lecker! Kommt immer gut an!
Einfache Zubereitung, Zubereitungszeit 20 Minute(n)

Quelle: www.kochrezepte.de (Man kann hier auch die Anzahl der Protionen einstellen und die Mengenangaben passen sich an.)

Einfach aber länger dauernd:

Lakritze in eine Karaffe oder Flasche füllen, Korn drauf, ab in den Kühlschrank. Ab und zu schütteln.
Nach 1 bis 2 Wochen sind die Lakritze fast aufgelöst (je nach Sorte).
Wenn der Likör richtig schön schwarz ist, ist er fertig, dann durch ein Sieb geben und die Lakritzreste entfernen, die sehen dann auch ziemlich unappetlich blaß aus.
In kleinen Fläschchen abgefüllt ist das auch ein schönes Mitbringsel, zur Deko mach ich noch eine Schleife aus Lakritzschnecke um den Hals.

Quelle: www.cookingclub.de

Etwas aufwändiger:

Anis-, Fenchelsamen und Sternanis im Mörser leicht anstoßen, die Zitronenmelisse grob klein schneiden. Die Süßholzwurzel grob hacken. Alles in ein Gefäß geben (Fassungsvermögen mind. 1 Liter)  und mit dem Wodka übergießen. Gut verschließen und an einem warmen Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung 3 Wochen stehen lassen.
Den Ansatz abfiltern. (Die abgefilterten Kräuter und Gewürze wegschmeißen.)
Den Zucker mit dem Wasser erhitzen bis er sich aufgelöst hat.  Auf etwa 50°C abkühlen und unter Rühren zu dem gefilterten Ansatz geben. Nochmals etwa einen Monat am selben Ort reifen lassen und anschließend ein weiteres Mal abfiltern.
In sterile Flaschen abfüllen und gut verschlossen kühl und dunkel lagern.
Hält sich bis zu einem Jahr.
Alkoholgehalt etwa 22 Vol.-%

Quelle: www.rezeptwiese.de
Kalabrischer Lakritzlikör
75 g reine Bio-Lakritze (Reformhaus oder Bioladen), 500 ml Doppelkorn oder Wodka (40 %), 1 Bio-Orange, 2 TL Anissamen, 2 Sternanis, 175 g brauner Rohrzucker, 250 ml kalkarmes Wasser
Schritt 1
Die Lakritze in kleine Stücke schneiden, mit dem Doppelkorn in eine weithalsige Flasche füllen und diese verschließen. Ansatz warm und hell 2 Tage ruhen lassen, ab und zu die Flasche schütteln.Schritt 2
Danach die Orange heiß waschen, trocken tupfen und mit einem Zestenreißer die Schale hauchdünn abschälen. Die Orangenschale mit dem Anis, Sternanis, Rohrzucker und Wasser zum Ansatz geben, Flasche verschließen und gut schütteln. Nun dunkel und warm 2-3 Wochen ziehen lassen.
Schritt 3
Den fertigen Likör erst durch ein Tuch, dann durch eine Kaffeefiltertüte seihen. Eventuell die Rückstände mit einem kleinen Schuss Doppelkorn nachspülen. Den Likör in eine saubere Flasche füllen, gut verschließen und kühl und dunkel noch etwas ruhen lassen.

Quelle: www.kuechengoetter.de

Eine Rezeptsammlung mit 15 Rezepten finden Interessierte auf den Seiten von www.kochbar.de

Permalink

Schwarze Versuchung: Lakritzlikör – Teil 1

Mit einigen alkoholischen Aspekten der schwarzsüßen Köstlichkeit habe ich mir ja schon das eine oder andere Mal beschäftigt (Liste siehe unten).
Heute soll es dabei ganz speziell um Lakritzlikör gehen.
Dieser erste Teil verschafft uns einen Überblick, auch über die Bezugsquellen.
In Teil zwei werde ich Rezepte vorstellen.

Das es zum Thema Lakritzlikör einen Wikieintrag gibt, verwundert im 2. Jahrzehnt des 3. Jahrtausends sicher niemanden 🙂
Hier lernen wir unter anderem, dass Lakriztlikör in Deutschland auch als „Schwarze Sau, Gabelöl oder Altöl“ bezeichnet wird.
Ein Anbieter firmiert sogar unter dem label Szene-Drinks.
Sogar als Kultgetränk wird der Lakritzlikör bezeichnet, da die Finnen mit dem „Salmiakki Koskenkorva“ ein Symbol ihrer nationalen Identität geschaffen haben 🙂

Das Angebot ist vielfältig.

Den finnischen „Salmiakki Koskenkorva“ wird von der Firma Altia hergestellt (Seite nur in Finnisch) und man kann ihn natürlich auch in Deutschland bekommen.

Es gibt sogar eine Fansite (engl.): www.kossu.org

Einer der bekanntesten Vertreter der Lakritzliköre in Deutschland ist wohl „Dirty Harry“ von Berentzen (Ohne Cookies geht da nix!).
Bezugsquellen bei Google

Viele weitere Angebote verschiedenster Lakritzliköre finden sich unter anderem auf diesen Seiten:

Eine besonders schöne Variante sich dem Lakritzlikör zu nähern oder anderen dabei zu helfen, ist die Idee mit dem Wunschlikör.

Da kann man sich die Flasche und anderes selber aussuchen 🙂
Bezugsquelle: www.wunschlikoer.de

Verwandte Posts:

Permalink

SR 1 Rotznase – Lakritze

Noch im alten Jahr stolpere ich doch über was, für mich, ganz Neues: Einen Podcast zum Thema Lakritz. Den will ich natürlich der interessierten Lakritz-Fangemeinde nicht vorenthalten, da er zum einen echt lustig gemacht ist und zum anderen auch noch informativ ist 🙂
Be näherer Betrachtung fällt mir auf, dass der Podcast schon im Mai 2008 online ging. Also ein klassischer Fall von: Der Google-Alert ist eine Schlafmütze 🙂
Trotzdem viel Spaß beim Anhören!

Die SR 1 Rotznase kennt sich aus: Sie entlarvt unsere Schwachstellen und schließt unsere Wissenslücken – Eine Comedy von Dirk Matlik

Quelle: www.podcast.de

Seite 58 von 60« Erste...5354555657585960