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HARIBO, Rassismus und der Skipper Mix

Die Wellen schlagen hoch, nachdem HARIBO in Schweden und Dänemark seinen Skipper Mix vom Markt genommen hat, weil Rassismusvorwürfe gegen den Hersteller dieser speziell geformten Lakritz erhoben wurden. Diese Lakritze haben die Form von Masken und Gesichtern, die an afrikanische, asiatische oder indianische Kunst erinnern sollen.

HARIBO Skipper Mix

HARIBO Skipper Mix

Die Presse in Schweden: Nyheter24, Svenska Dagbladet, expressen, Nyhetspressen.

„Wir haben gedacht, wir könnten an dem Produkt festhalten, indem wir die kritisierten Motive herausnehmen, die einige Verbraucher beleidigend fanden“, sagte Haribo-Schweden-Chef Ola Dagliden. Der Bonbon-Mix habe an Dinge erinnern sollen, „die ein Seefahrer bei einer Reise um die Welt“ gesammelt haben könnte, sagte Dagliden. „Wir haben darin nichts Negatives gesehen.“
Quelle: Handelblatt

Ein Politikum auch in Deutschland wie mir scheint, denn viele Medien haben das Thema aufgegriffen. So auch der Spiegel, das Handelsblatt, die Zeit, N24 und viele andere. In den sozialen Medien rumort es, die Meinungen sind gespalten; siehe Twitter. Selbst in den USA nimmt man Notiz.

Ich will ja niemandem zu nahe treten aber die ganze Debatte erscheint mir doch ziemlich daneben. Ein typisches first world problem in meinem Auge. Mir ist nicht bekannt, dass sich Menschen aus dem asiatischen, afrikanischen oder sonstigen Gebieten auf den Schlips getreten gefühlt haben.

 

Autor: Christian K.

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3 Kommentare

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