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Herr Kalb macht Süßholzschinken

Logo von BambergAuf ein mir neues und besonderes Produkt, das mit Süßholz hergestellt wird, bin ich neulich auf den Seiten der Bamberger Süßholzgesellschaft gestoßen, den Süßholzschinken. Der wird von der in Bamberg ansässigen Metzgerei Kalb hergestellt und vertrieben.

Unter dem Projekt „Urbaner Gartenbau“, mit Mitteln des Investitionsprogramms Nationale Unesco Welterbestätten und dem Zentrum Welterbe der Stadt Bamberg, wurde die Bamberger Süßholzgesellschaft gegründet, um die alte Tradition des Süßholzanbaus in Bamberg wieder weiter zu verbreiten. Und Metzgermeister Michael Kalb versuchte das Bamberger Süßholz in der Fleisch- und Wurstwarenproduktion einzusetzen.

„Nach einigen technologischen Fehlversuchen sind die Produkte jetzt marktreif geworden und von einzigartiger Qualität und einzigartigem Geschmack“, so die Eigenwerbung.

Nun wirbt Metzgermeister Kalb mit dem Slogan: 1. Bamberger Süßholzmetzgerei
logo_kalbBeim Süßholzschinken handelt es sich um einen typischen fränkischen, rohen Schinkenspeck, der traditionell mit einer Mischung aus Salz, Gewürzen und reichlich geraspelten Süßholz 4 Wochen lang eingelegt wird. Danach wird er schonend geräuchert und gereift. Das Resultat ist ein überaus zarter roher Schinken, der durch den Einsatz des Süßholzes sehr mild, zart und geschmacklich unvergleichlich ist.

Keine Frage, dass meine Neugier geweckt war; leider musste ich seinerzeit feststellen, dass das Online-Angebot nicht mehr aktuell war. Ich habe also Kontakt mit Meister Kalb aufgenommen und konnte unproblematisch per E-Mail bestellen.

Und wie der Schinken schmeckt, wollt ihr wissen? Nur Geduld, die Verkostung kommt zügig 🙂

 

Autor: Christian K.

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