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Verkostung: Dirty Harry von Berentzen

Das Thema Lakritzlikör war hier und da ja schon mal Thema auf dem Lakritzplanet. Da wundert es nicht, dass die heutige Verkostung den Lakritzlikör Dirty Harry aus dem Hause Berentzen in den Fokus nimmt.

Beim Öffnen riecht es erst mal nach Kräuterlikör und erinnert mich ein wenig an den guten alten Underberg. Bei genauerem Hinschnuppern nimmt man dann doch auch den Geruch von Lakritz wahr.

Dirty Harry Lakritzlikör von Berentzen

Dirty Harry Lakritzlikör von Berentzen

Geschmacklich finde ich das Produkt aus lakritztechnischer Sicht eher schwach. Man schmeckt eindeutig das Lakritz heraus, das aber vor dem „Kräuterhintergrund“ ein wenig verschwimmt.
Besonders scharf ist das Produkt auch nicht, was sicher auch den 21,5 Vol.% geschuldet ist.

Der Lakritzlikör mit dem „schmutzigen“ Namen wird in zwei Mengenvariationen angeboten. Zum einen gibt es die 0,5 Liter Flasche („Minis“, ab 5,39 €) und es gibt auch eine Variante mit 0,02 Litern. Letztere kann man auch im Pack mit 24 Flachen erwerben (ab 0,48 € je Flasche).

Bemerkenswert finde ich übrigens die Tatsache, dass es bei chefkoch.de spezielle Rezepte für das Produkt gibt.

Fazit: Liebhaberinnen von fetzigen Lakritzlikören wie Salmiakki Koskenkorva werden enttäuscht sein. Als Alternative weise ich auf Black Jack hin.
Aber für alle, die ihre ersten Gehversuche mit lakritzigen Likören machen wollen, empfehle ich den „schmutzigen Harald“ durchaus 😉

Autor: Christian K.

Lakritzfan, Lakritzblogger, Lakritzverschenker, Lakritzsomelier und Herrscher des Lakritzplanten. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Google+.

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