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Schadensersatz bei übermäßigem Lakritzgenuss?

logo_justizEinen ausgemacht kuriosen Fall hatte das Landgericht Bonn zu bearbeiten. Eine Dame aus Berlin (bekanntlich auch Deutschlands Lakritzhauptstadt, mit der höchsten Lakritz-Shop-Dichte, LSD) verklagte HARIBO auf Schadensersatz, da sie über mehr als 3 Monate täglich eine 400g-Tüte Matador-Mix verzehrt habe und davon dann einen gesundheitlichen Zusammenbruch erlitten habe.
Sie klagte auf Schadensersatz und Verdienstausfall.

Das LG Bonn wies die Klage jedoch ab, da jedes Lebensmitel (im Übermaß genossen) zu gesundheitlichen Schäden führen kann. Das könne jedem Verbraucher klar sein. Von daher wiesen die Richter die Klage ab und prüften erst gar nicht, ob der Zusammenbruch tatsächlich vom maßlosen Lakritzgenuss kam.

Man/frau gestatte mir eine persönliche Anmerkung: wie blöde oder dreist kann man/frau sein?

Bestätigt fühle ich mich jedoch durch das Urteil in meiner immer wieder vorgetragenen Forderung zum Maßhalten 🙂

 

Autor: Christian K.

Lakritzfan, Lakritzblogger, Lakritzverschenker, Lakritzsomelier und Herrscher des Lakritzplanten. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Google+.

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