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Einmal Sommerloch gefüllt mit Lakritzwurst, bitte

Nachdem der Bundestag in Urlaub geht, Snowden irgendwie aus dem Fokus geraten ist, PRISM die Auflage nicht rettet und auch die Piraten keine Schlagzeilen mehr liefern, tut sich vor den Medien wieder das Sommerloch auf.
Dieses Jahr wird dies Sommerloch mit Lakritzwurst gefüllt.
Aber ich fange mal besser am Anfang an 😉

Anlässlich eines Besuches in Berlin im Mai 2013 hatte ich das Vergnügen mich mit der Berlin FoodTour durch die Hauptstadt zu schlemmen. Ein Highlight war die, speziell für meinen Kumpel Jay und mich organisierte, Verkostung bei Fleischermeister Jürgen Naesert in Berlin Friedrichshain.
Dort probierten wir hausgemachte Wurstsorten und Currysoßen direkt aus den kompetenten Händen des Herstellers, der großen Wert auf Frische und Qualität legt.

In der entspannten Atmosphäre dieser Verkostung fragte ich Meister Naesert auch, ob er eigentlich Lakritz möge.
Wie sich herausstellte steht er regelrecht darauf und so schlug ich ihm vor, es doch mal mit einer Lakritzwurst zu versuchen.
WerbefotoBildquelle: J. Naesert

Meister Naesert fand die Idee erst mal witizig, willigte dann aber ein mitzumachen und so schickte ich ihm nach meiner Rückkunft auf den Lakritzplaneten verschiedene Lakritzzutaten, mit denen er in die Testproduktion einsteigen konnte.

So weit so gut 🙂

In den letzten Tagen überschlugen sich die Ereignisse dann förmlich und die BZ wurde bei Meister Naesert vorstellig.
Man hätte im Internet gelesen, so die BZ, dass Naesert eine Lakritz-Currywurst herstellen und anbieten würde und man wolle gerne ein Interview mit ihm machen. Dies auch vor dem Hintergrund, dass sich der Geburtstag von Herta Heuwer (die Erfinderin der Currywurst) gerade zum 100. Mal jährte.

So produzierte der umtriebige Fleischermeister zu diesem Anlass 100 Lakritzwürste und stand der BZ Rede und Antwort. Den Beitrag, der daraus einstand, kann man hier nachlesen.
Leider wird dort die Entstehungsgeschichte dieser speziellen Wurst dort aus meiner Sicht nicht korrekt, um nicht zu sagen falsch, wiedergegeben. Warum ist mir allerdings schleierhaft. Das geht auch Meister Naesert so, wie man seinen Kommentaren hier entnehmen kann.

Aber egal, ich freue mich, dass die Lakritzwurst aus dem Hause Naesert so einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht wurde. Und weil die dpa auf die Geschichte aufmerksam wurde, fanden sich dann auch weitere Veröffentlichungen; so z.B. auch im Focus, in der Südeutschen, der ZEIT und in vielen anderen.
Bei Radio Berlin 88,8 wurde im Beitrag Currywurst mit Lakritze auch darüber gesprochen.
Auch in der ARD-Mediathek findet sich ein Beitrag.

Nebenbei, die 100 Würste sind, so Naesert, innerhalb kürzester Zeit abverkauft worden.

Aktueller Stand an der Friedrichshainer Lakritzwurstfront: Die Nachbestellungen an Lakritzprodukten zur Verwurstung laufen und Naesert hat noch Ideen, wie er das Produkt weiter verfeinern kann.
Selbstverständlich steht ein Besuch bei Jürgen Naesert fest auf meinem Reiseplan, wenn ich das nächste Mal nach Berlin komme. Da froi ich mir druff!

Autor: Christian K.

Lakritzfan, Lakritzblogger, Lakritzverschenker, Lakritzsomelier und Herrscher des Lakritzplanten. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Google+.

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