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Verkostung: Black Gold Lakritz Oatmeal Stout von Pax Bräu

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Neulich, um genau zu sein gestern am frühen Abend, bummelte ich nach einem stressigen Tag so durch die Stadt, um abzuschalten. Von seinem Fenster aus rief Benoit L. nach mir und lud mich zur Einkehr auf ein Bier in sein Wohnzimmer ein, in dem sich eine gesellige Runde versammelt hatte. Diesem Angebot konnte ich dann doch nicht wiederstehen 🙂
Dort angekommen war ich mehr als überrascht und natürlich entzückt, als mir dort ein „Lakritz-Bier“ in Aussicht gestellt wurde, dem ich mich auf keinen Fall entziehen wollte. Und so kam es ganz unverhofft dazu, dass ich noch eine Verkostung der flüssigen Art durchführen konnte, denn mir wurde Pax Bräu Black Gold Lakritz Oatmeal Stout kredenzt.
pax_flascheDas Bier wird in einer Flasche mit Bügelverschluss geliefert und hat ein auffälliges rotes Etikett, auf dem tatsächlich ein Ölbohrinsel prangt.
Die Flasche enthält einen Liter des Getränkes, das 5,3 Umdrehungen hat, und macht beim Öffnen ein sattes Plöpp.

Dufttechnisch nimmt man einen leicht malzigen Geruch wahr, der mich an Malzbier oder Guinness erinnert.
Im Glas nimmt das Auge dann die Farbe eines typischen Stout wahr. Die Schaumbildung, -farbe und -konsistenz fallen ähnlich aus wie bei Malzbier.
pax_glasNun der erste Schluck: Würziges Stout fließt über die Zunge. Lecker und süffig. Lakritz kommt erst im Abgang, als leicht bittersüße Note, zum Tragen; bleibt aber dann auch ein wenig erhalten. Sehr angenehm, wenn ihr mich fragt.

Und das sagt der Hersteller über sein Produkt:
JanuarBildquelle: screenshot

Mein Fazit: Ein gelungenes und süffiges Stout, dass auch die Süßholzkomponente angenehm umsetzt. Ich hatte bisher nur ein Lakritz-Stout probiert und diese hier ist deutlich besser gemacht.

Hergestellt wird dies Bier von Pax Bräu, eine kleinen Brauerei im bayrischen Oberelsbach, wo man seit 2007 erfolgreich gegen den Mainstream anbraut und sich erfolgreich gegen die Massenproduzenten behauptet.

Mein Dank gilt hier besonders Benoit L., der selber kein Lakritz mag und daran dachte, diese Flasche für mich bereit zu stellen. Merci!

Autor: Christian K.

Lakritzfan, Lakritzblogger, Lakritzverschenker, Lakritzsomelier und Herrscher des Lakritzplanten. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Google+.

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