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Verkostung: Oktoberfest vom Lakritz-Depot

SONY DSCDas heutige Objekt der Begierde hatte ich schon mal probiert, als ich zu Besuch in Hamburg war und dort auch das Lakritz-Depot besuchte. Damals waren die Vorräte aber schon fast zur Neige gegangen und so bin ich Michael Bühl sehr dankbar, dass er mir aus seiner aktuellen Produktion einige Oktoberfest zur Verfügung gestellt hat 🙂

War ich beim ersten Kontakt mit Oktoberfest schon richtig begeistert, so war das Wiedersehen ein echtes Fest für meinen Gaumen 🙂
Aber eins nach dem andren. Hier ein Bild vom Oktoberfest:
oktoberfestBereits der erste, ungeöhnliche, optische Eindruck scheint etwas Besonderes zu versprechen. Es handelt sich um eine Salzbrezel, die in dunkle Schokolade getaucht wurde und dann mit braunen und türkisfarbenen Salmiakstreusel gekrönt wurde.
Der erste, olfaktorische Eindruck, ist ganz eindeutig schokoladig und sonst nix
Auch die, dank der Streusel, sehr stark strukturierte Haptik verspricht einen nicht alltäglichen.

Aber jetzt, happs, und schon ist das Oktoberfest im Mund und bietet sofort und ohne Umschweife die erwartete kulinarische Extravaganz 🙂

Es beginnt, scheinbar einfach, damit, dass das die Struktur im Mund einen ganz unerwarteten Eindruck macht. Durch die Streusel werden offensichtlich verschiedenste sensible Stellen angesprochen.

Geschmacklich beginnt es mit Salmiak, um dann rasch beim Draufbeißen nach Schokolalde zu wechseln. Das hält aber auch nicht lange vor, denn dann tritt auf einmal die Brezel sehr dominant in den Vordergrund, nur um sich im Anschluss wieder mit Schokolade und Salmiak zu vereinigen und eine fast unbeschreibliche Melange zu bilden, die wiederum ganz sanft aber eindeutig in Richtung Salmiak tendiert.
Auch im Abgang und im Nachschwang bleibt einem dieser sanfte aber eindeutige Geschmack erhalten.

Besonders erstaunt hat mich, auch bei dieser zweiten Begegnung, das die Brezel sich so harmonisch in das Gesamtkonzept einfügt. Das Produkt ist nie auch nur im Verdacht keksig zu schmecken.

Das Oktoberfest ist ein Saisonprodukt, das eigentlich nur im Oktober angeboten wird und für 4,25 Euronen nur im Lakritz-Depot vor Ort aber nicht im Online-Shop zu erwerben ist.
Ich hatte das Glück, dass wegen erhöhter Nachfragen eine Charge außerhalb der Saison hergestellt wurde und freue mich schon auf den Oktober 😉

Fazit: Wieder sind Michael Bühl und seiner Tochter Kimberly in der Lakritzhexenküche ein richtig großer Wurf gelungen. Optik, Griffigkeit, Duft, Textur, Geschmack sorgen für ein unvergleichliches und auch überraschendes Erlebnis.
Lakritzfans, die das Produkt nicht kennen haben was verpasst!

Autor: Christian K.

Lakritzfan, Lakritzblogger, Lakritzverschenker, Lakritzsomelier und Herrscher des Lakritzplanten. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Google+.

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