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Verkostung: Tyrkisk Peber Kaugummi von Fazer

Die heutige Verkostung habe ich nicht selber durchgeführt sondern Lakritzfan Nina gebeten dies zu tun. (#ausgründen)
Vielen Dank dafür 🙂

Das heutige Objekt der Betrachtung: Tyrkisk Pebe Kaugummi
von Fazer.
In der abgebildeten Packung finden sich 5 Kaugummis, die ca. 1,3 Gramm wiegen.

Und hier Ninas durchaus kritische Würdigung des Produktes:

Nachdem ich mir die Verpackung gefühlte 5 Minuten angeschaut habe, war ich mir sehr unsicher, ob ich dieses Lakritz-Kaugummi wirklich ausprobieren wollte. Ja, ich bin ein Lakritzfan, aber bin ich auch ein Pfeffer-Lakritz-Fan? Vor allem von einem mit 2 von 3 Feuerflammen ausgezeichneten Lakritz-Kaugummi? Ohne ihn probiert zu haben, glaube ich, dass er es schaffen wird die Lakritz-Gemüter zu spalten.

Ausgepackt enthüllt sich ein schwarz-weiß-marmoriertes Dragee,
welches unverkennbar nach Lakritz riecht, nur irgendwie anders, meine erste Assoziation war leider muffig (wird wohl dem Pfeffer geschuldet sein).

Die Konsistenz ist gewöhnungsbedürftig, da es nicht dieses Dragee-typische Knacken gibt, sondern direkt „knatscht“. Relativ anstrengend zu kauen, aber die Maße ist eine kleine Portion, was ich persönlich gut finde.

Der Pfiff durch den Pfeffer kommt bei den ersten 3-4 Bissen richtig zur Geltung und lässt eine gute und gelungene Kombination von Lakritz und Pfeffer erahnen.

Kurze Zeit später ist der Geschmack nach Pfeffer jedoch so groß, dass leider nur noch ein Hauch bis gar kein Lakritz mehr durchkommt. Die befürchtete Schärfe des Pfeffers ist jedoch auch nicht eingetreten.

Das Kaugummi erinnert stark an den bekannten roten Zimt-Kaugummi nur eben mit Pfeffergeschmack.

Das Kauen macht nach mittlerweile ca. 10 Minuten auch keinen Spaß mehr, da er ziemlich fest und knatschig bleibt.Für mich persönlich ist der Tyrkisk Peber Kaugummi keine willkommene Abwechslung. Ich mag sehr gerne die „härtere und schärfere“ Lakritze, aber hier fehlte mir fast schon der wirkliche Pepp. Zu viel Pfeffer-, zu wenig Lakritzgeschmack.

Fazit: Man vergibt sich nichts beim Probieren. Ein Muss? Aus meiner Sicht definitiv nicht.

 

Autor: Christian K.

Lakritzfan, Lakritzblogger, Lakritzverschenker, Lakritzsomelier und Herrscher des Lakritzplanten. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Google+.

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