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Gebrauchsanweisung für Lakritzschnecken, incl. Videotutorial

Basiswissen für den Umgang mit  der gemeinen Lakritzschnecke (Glycyrrhiza glabra Gastropoda) 😉 fand ich auf dem Blog von Finchen.
Um genau zu sein, handelt es sich um einen Gastbeitrag von Retronaut.

Ihr kennt doch sicherlich alle Lakritz-Schnecken von der Firma die Jung ebenso froh macht wie Alt. Man mag sie mögen oder nicht, viel wichtiger ist aber eigentlich, wie man sie isst:
Es gibt die ganz brachiale Methode. Das ganze Ding in den Mund stopfen und ordentlich würgen. Ganz und gar nicht zu empfehlen! Erstens ganz schön ekelig und zweitens auch überhaupt nicht lecker.
Dann gibt es die Im-Ganzen-Abbeiss-Methode. Ehrlich gesagt etwas besser, als die oben beschriebene, aber auch irgendwie nicht der Bringer.
Es gibt die langsam-abroll-und-abzupf-Methode. Hierbei rollt man das Schneckchen immer ein kleines Stück weiter runter, zupft dann ein mundgerechtes Stück ab usw., usw. Womit wir der von mir bevorzugten und einzig wahren Methode schon sehr nahe kommen.
Die einzig wahre, richtige und absolut beste Schnürsenkel-Methode!
Die da wäre: die Lakritzschnecke vorsichtig ganz (!) abrollen, dann die beiden einzelnen Schnürren noch vorsichtiger ganz auseinander ziehen, bis man zwei Schnürsenkel-ähnliche Fäden erarbeitet hat. Diese kann man dann gaaaanz genüsslich auffuttern und so (und zwar nur so!) entfaltet sich der ganz besondere Genuss der gemeinen Lakritzschnecke.
Für Verliebte oder die die es werden wollen, in diesem Zusammenhang auch zu empfehlen die Von-zwei-Seiten-auffutter-Methode.
Lässt sich übrigens auch alles nochmal in diesem kleinen Bildungsfilmchen nacharbeiten. Viel Spaß damit…

Und hier gibt’s das ultimative Videotutorial:
[vimeo 7868254]
Videoquelle: Lakritzschnecken-Futterei von Retronaut auf Vimeo.

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Autor: Christian K.

Lakritzfan, Lakritzblogger, Lakritzverschenker, Lakritzsomelier und Herrscher des Lakritzplanten. Auch zu finden bei Twitter, Facebook und Google+.