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Seit wann ist Lakritz eigentlich bekannt?

Wann genau Lakrtiz auf den Speisenplan getreten ist, wird sich wahrscheinlch nie endgültig klären lassen.
Enes jedoch ist klar, Lakritz war in vielen Hochkulturen bekannt und beliebt.

  • Ägyptische Papyrus-Rollen berichten von der Heilkraft des Süßholzsaftes
  • Ca. 700 v.C. bereits findet sich ein wichtiger Lakritz-Grundstoff, das Süßholz, in Aufzeichnungen auf asyrischen Tontafeln
  • In der Antike schätzte man bereits die heilende Wirkung des Süßholz
  • Bei den römischen Legionen war das Süßholz Teil der tägl. Verpflegung
  • Hannibal statte seine Truppen mit Süßholz aus
  • 1350 schreibt Konrad Magenbergs in seinem ‚Buch der Natur‚:
    „Daz Himilprot wirt ofr gevelschet mit Lakritzen, diu gepulvert ist.“
  • Im Mittelalter werden dem Süßholz magische Kräfte und Wunderheilungen zugeschrieben. Hinter den heute beweisbaren Heilerfolgen würde Hexerei und Satanskult vermutet. Wahrscheinlich auch wegen der dunkelbraunen bis schwarzen Farbe.
  • Anfang des 16. Jh. wird Lakritz bei dem Nürnberger Meistersänger Hans Sachs (1494-1576) erwähnt.
  • In der Renaissance wurde Lakritz als ’süße Medizin‘ sehr populär
  • Während der Regentschaft von Elisabeth I. wurde sogar in England Süßholz angebaut.
  • 1716 erscheint das Wort Lakritz erstmals im Neuhochdeutschen Wörterbuch
  • 1919 nimmt Katjes seine Lakritzproduktion auf
  • 1925 beginnt die Firma HARIBO die Lakritzproduktion in Bonn Kessenich (Lakritzstangen)

Autor: Christian K.

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2 Kommentare

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